Friedhofskirche

Nach der Verlegung des Friedhofs vom Kirchplatz vor die Stadtmauern im Jahr 1533, wurde 1620 die neu erbaute Gottesackerkirche eingeweiht, die man dem Erzengel Michael als den Begleiter ins Paradies widmete. 1696 bekam die Kirche einen Dachreiter mit einer Glocke aus dem Jahre 1500, die vorher in der St. Leonhardskapelle in Kaltenbronn geläutet wurde. Die Kirche liegt auf einem Hügel südöstlich des Altstadtbereiches inmitten des Friedhofs. Sie wurde renoviert und im neuen Glanz im Mai 2000 wieder ihrer Bestimmung übergeben.

 


Buntglasfenster von Helmut Ulrich (Augsburg)
in der Westfassade der Kirche

mit der Taube als Symbol für Gottes Heiligen Geist, der die Menschen nicht nur zu Lebzeiten begleitet, sondern dann auch ins ewige Leben. Im Volksglauben gibt es die Vorstellung, dass die Seele nach dem Tod die Seele verlässt und wie ein Vogel gen Himmel fliegt.